Ana Bakshi zur Geschäftsführerin des Martin Trust Center for Entrepreneurship des MIT ernannt
Das Martin Trust Center for MIT Entrepreneurship freut sich, Ana Bakshi als seine neue Geschäftsführerin bekannt zu geben. Bakshi, die ihre Tätigkeit zu Beginn des Herbstsemesters aufnimmt, wird Seite an Seite mit dem Geschäftsführer Bill Aulet, dem Ethernet Inventors Professor of the Practice, an dem gemeinsamen Ziel arbeiten, das Zentrum zu größeren Höhen zu führen.
Eine erfahrene Hand in Sachen Unternehmertum und Innovation
Bill Aulet äußerte sich sehr zuversichtlich über die Ernennung von Bakshi und würdigte ihren profunden, hochdekorierten Hintergrund in der Ausbildung von Unternehmern an renommierten akademischen Einrichtungen. Bakshi verfügt über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in der Leitung von Innovationszentren am King's College London und an der Universität Oxford und bringt eine einzigartige Mischung aus akademischen Erkenntnissen und der Umsetzung von Start-ups mit. Unter ihrer Leitung wurde ein kreatives Umfeld geschaffen, das das Wachstum von Gründern und das Gedeihen von Ideen ermöglicht hat.
Bakshi übernimmt nun eine wichtige Rolle in einer Zeit, in der die Ausbildung von Unternehmern wertvoller denn je ist. Angesichts von künstlicher Intelligenz, Klimawandel, Veränderungen im Gesundheitswesen und wirtschaftlicher Ungleichheit, die unsere Welt umgestalten, wird der Bedarf an innovationsorientierten Unternehmern immer dringender. Das MIT, das als weltweit führendes Forschungs- und Innovationszentrum bekannt ist, hat die Fähigkeit, diesem dringenden Bedarf gerecht zu werden.
Mit Unternehmergeist auf rasche Veränderungen reagieren
Bakshis Einfluss auf Innovationszentren kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. In Oxford war sie federführend bei der Gründung und Verwaltung der Oxford Foundry, einem universitätsweiten Zentrum für Unternehmertum, das von weltweit führenden Technologieunternehmen und Unternehmenspartnern unterstützt wird. Zusätzlich zu dieser Leistung war sie Mitautorin einer umfassenden 61-seitigen Studie mit dem Titel "Universities: Drivers of Prosperity and Economic Recovery" mitverfasst, die die Bedeutung der unternehmerischen Ausbildung hervorhebt. Darüber hinaus initiierte sie die erste Plattform für digitales Unternehmertum in Oxford, die Entrepreneurship School.
Vor ihrem Wechsel zum MIT hatte Bakshi die Position des COO bei Quench.ai inne, einem KI-Startup mit Sitz in London und New York. Sie spielte eine entscheidende Rolle bei der Skalierung der Geschäftstätigkeit des Start-ups und der Formulierung seiner Produktstrategie. Ihre Erfahrungen und Beiträge sowohl im akademischen Bereich als auch in der wachstumsstarken Technologiebranche befähigen sie zweifelsohne, eine Brücke zwischen beiden Bereichen zu schlagen.
Das Erbe des MIT im Bereich Unternehmertum fortsetzen
Unternehmertum war schon immer ein wesentlicher Bestandteil des Auftrags des MIT. Seit seinen Anfängen in den 1940er Jahren mit dem RadLab hat das Institut konsequent eine Kultur der Innovation und Wirkung gefördert. Gegenwärtig wird das Unternehmertum neben Lehre und Forschung als dritte Säule des MIT-Bildungsmodells betrachtet. Mit der Aufnahme von Bakshi in die Gruppe bekräftigt das Institut sein Engagement, seine Rolle bei der Gestaltung der Zukunft des Unternehmensaufbaus fortzusetzen und auszubauen, insbesondere in unserer heutigen KI-getriebenen Ära.
Neben ihrer Tätigkeit in der Wissenschaft und in Start-ups war Bakshi auch als gewählte Stadträtin im Vereinigten Königreich tätig, leitete die Produktstrategie eines erfolgreichen Start-ups für Verbraucher und sitzt derzeit im Beirat von Save the Elephants, wo sie KI einsetzt, um den Naturschutz voranzutreiben. Ihre Arbeit hat ihr nicht nur die Anerkennung als Top 50 Woman in Tech in Großbritannien eingebracht, sondern wurde auch von der Financial Times, Forbes, BBC und The Times erwähnt.
Das Martin Trust Center, das 1990 von Professor Edward Roberts gegründet wurde, bietet mehr als 60 Kurse zum Thema Unternehmertum an und veranstaltet Programme wie den delta v accelerator. Seine charakteristische Methodik, Disciplined Entrepreneurship, wird in über 1.000 Einrichtungen weltweit eingesetzt. Mit Tools wie Orbit und JetPack, die von KI angetrieben werden, will das Zentrum die Art und Weise, wie Unternehmertum gelehrt und praktiziert wird, neu definieren, so wie das MIT in den 1890er Jahren das Chemieingenieurwesen revolutionierte. Seine Vision: eine neue Generation von Führungskräften heranzubilden, die in der Lage sind, die größten Herausforderungen der Welt zu meistern.
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