Picture a researcher. Maybe you see someone in a white coat, hunched over lab equipment in a sterile room. But this image doesn’t come close to describing Caitlin Morris—a person who fits as naturally in a community workshop as she does in the halls of MIT. Caitlin is a fellow at the MIT Morningside Academy for Design (MAD), blending her skills as an architect, artist, educator, and coder. Her passion isn’t just about pushing the boundaries of technology; it’s about building bridges between people, creativity, and digital learning.
Caitlins Geschichte beginnt im ländlichen Hinterland von New York. Sie wuchs mit praktischer Kreativität auf: Familienessen, die von Grund auf neu gemacht wurden, Nachmittage, an denen sie mit Werkzeugen arbeitete und lernte, wie Dinge zusammenpassen. Vom Nähen und Kochen bis hin zum Bauen mit ihrem Vater war das Basteln eine Lebenseinstellung. Diese Neugier, die schon früh geweckt und jeden Tag gefördert wurde, ist auch heute noch die Grundlage für ihren Forschungs- und Lernansatz.
Anstatt das Lernen als Auswendiglernen von Lehrbüchern zu betrachten, entdeckte Caitlin ihre Stärke in projektbasierten Gemeinschaften. Sie erinnert sich an die nächtlichen Stunden, in denen sie sich selbst das Programmieren beibrachte, oft mit der Hilfe anderer in Online-Foren und auf kreativen Programmierplattformen. Für sie war diese kollaborative, chaotische und experimentelle Umgebung eine Offenbarung. Es gab nicht nur Raum, um Antworten zu suchen, sondern auch, um sich auszutauschen und etwas zu schaffen - außerhalb der Wände eines traditionellen Klassenzimmers.
Und sie behält diese Art des Lernens nicht nur für sich. Caitlin hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Türen für andere zu öffnen - sie hilft bei der Organisation des MIT Media Lab's Festival of Learning, veranstaltet kreative Treffen und steuert Code zu Open-Source-Communities bei. Es geht darum, unterstützende, offene Räume zu schaffen, in denen jeder mitmachen, experimentieren und anderen dabei helfen kann.
Für Caitlin sind Kunst und Design nicht vom Lernen zu trennen - sie sind Teil desselben Puzzles. Ihre jahrelange Erfahrung mit dem Aufbau und der Leitung von Communities, sowohl online als auch persönlich, hat gezeigt, wie wichtig die menschliche Verbindung ist, um Neugier und Motivation zu wecken. Jetzt konzentriert sich ihre Forschung auf die Frage, wie digitale Räume genauso einladend und interaktiv sein können wie ein reales Atelier, so dass Technologie zu einem Werkzeug wird, das Engagement fördert und nicht isoliert.
Aber Caitlins Augen sind weit offen für die Realitäten der Technologie und ihre Zukunft. Als Doktorandin an der Fluid Interfaces Group des MIT Media Lab erforscht sie, wie Menschen lernen - physisch, sozial und in Räumen, in denen menschliche Lehrer neben KI arbeiten. Das Ziel ist nicht, sich zwischen der Wärme der persönlichen Interaktion und der Reichweite des digitalen Lernens zu entscheiden, sondern Wege zu finden, das Beste aus beiden Welten zu nutzen und Erfahrungen zu entwickeln, die tatsächlich für echte Menschen funktionieren.
Mit Blick auf die Zukunft denkt Caitlin bereits darüber nach, was als Nächstes kommt - nicht nur für sie, sondern auch für die Bildung selbst. Da KI die Art und Weise, wie wir lehren und lernen, rapide verändert, möchte sie Gemeinschaften dabei helfen, sich anzupassen und die verschwimmenden Grenzen zwischen “physischem” und “virtuellem” Raum zu überwinden. “Was sollen wir mit dieser Kluft zwischen physischem und virtuellem Raum anfangen?‘, fragt sie. Diese große, offene Frage ist das Herzstück ihrer Arbeit - und der Grund dafür, dass sich ihr Weg von einer Schreinerei in New York zur Design-Akademie des MIT wie eine Blaupause für die Zukunft des Lernens anfühlt.
Originalartikel auf MIT News: https://news.mit.edu/2025/caitlin-morris-combines-tech-education-human-connection-improve-online-learning-0617
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