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KI für Unternehmen erreicht eine neue Ära: Warum Unternehmen mehrere Modelle annehmen

Die KI-Landschaft in Unternehmen erfährt eine Neugestaltung

Vorbei sind die Zeiten, in denen Unternehmen mit einer einzigen, allmächtigen KI-Plattform auskamen, die für alles zuständig war. Wenn Sie einen Blick in die führenden Unternehmen von heute werfen, werden Sie etwas anderes feststellen: eine Verlagerung von der Einheits-KI hin zu einem Toolkit mit spezialisierten Modellen, die jeweils auf eine bestimmte Aufgabe abgestimmt sind. Ob es darum geht, Kunden schnelle Antworten zu geben, Datenberge zu verarbeiten oder Cyber-Bedrohungen aufzuspüren - Unternehmen suchen sich die richtige KI für die richtige Aufgabe aus. Der alte Ansatz hat sich nicht nur weiterentwickelt - er wurde praktisch auf den Kopf gestellt, und die Unternehmen überdenken ihre Strategien von Grund auf neu.

In der Praxis bedeutet dies, dass große Unternehmen heute Ökosysteme bevorzugen, die mit einer Vielzahl von KI-Modellen ausgestattet sind. Nicht alle Modelle sind gleich. Einige sind Meister im Verstehen von Sprache, während andere sich auf schnellere Abläufe, die Bearbeitung bestimmter Branchen oder die Kostenkontrolle konzentrieren. Die Auswahl des perfekten Modells für die jeweilige Aufgabe ist jedoch nicht immer einfach. Deshalb investieren viele Unternehmen in intelligente Koordinationsschichten - Systeme, die bei Bedarf zwischen verschiedenen Modellen jonglieren, wechseln und diese optimieren können. Es geht nicht nur darum, die besten Werkzeuge zu haben, sondern auch zu wissen, wie und wann man sie einsetzt.

Diese neue, modellübergreifende Ausrichtung erfordert gravierende Änderungen der Architektur. Diese alten, starren KI-Systeme? Sie sind einfach nicht dafür ausgelegt, dass Dutzende von Modellen nahtlos zusammenarbeiten können. Die Unternehmen von heute setzen auf flexiblere, modulare Frameworks - denken Sie eher an Legosteine als an Gussbeton. Diese neueren Architekturen machen es einfacher, neue Modelle zu kombinieren, zu vergrößern oder zu verkleinern und neue Modelle als Reaktion auf eine sich schnell verändernde technologische Landschaft einzufügen. Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, mit anderen zusammenzuarbeiten - das ist der einzige Weg, um an der Spitze zu bleiben.

IBMs Meinung: Umfassender Ansatz für “Alles”

IBM hat sich intensiv mit dieser Idee auseinandergesetzt. Auf einer kürzlich stattgefundenen Branchenveranstaltung betonte das Unternehmen, dass seine Kunden nicht mehr zwischen verschiedenen KI-Tools wählen, sondern alles einsetzen. Das bedeutet, dass Open-Source-Modelle, firmeneigene Lösungen und ein Sammelsurium an APIs von Drittanbietern zusammenarbeiten, um hybride Umgebungen zu bilden. Für IBM geht es in der Zukunft nicht darum, dass alle in dieselbe Kiste passen. Stattdessen geht es darum, klug und überlegt vorzugehen und die KI-Entscheidungen an die individuellen Geschäftsanforderungen anzupassen.

Mit Blick auf die Zukunft ist der Trend klar: Unternehmen werden immer mehr Modelle und intelligentere Tools für deren Auswahl, Steuerung und Verknüpfung hinzufügen. Die Unternehmen, die diese Art der Orchestrierung beherrschen und Kreativität, Struktur und Anpassung miteinander verbinden können, werden am ehesten den vollen geschäftlichen Wert von KI erschließen.

Lesen Sie den Originalartikel auf VentureBeat: IBM sieht, dass Unternehmenskunden alles nutzen, wenn es um KI geht - die Herausforderung besteht darin, das LLM auf den richtigen Anwendungsfall abzustimmen.

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