Stellt euch meine Überraschung vor, als meine Kollegen und ich letzte Woche eine beunruhigende Entdeckung machten. Es schien, als hätte mich das Grammarly von Superhuman aus unerklärlichen Gründen in einen KI-basierten Lektor verwandelt, der meinen tatsächlichen Namen frei verwendete, ohne mich um Erlaubnis zu bitten. Eine beunruhigende Situation, keine Frage, aber eine, die nicht nur mir widerfuhr. Mein Chef, Nilay Patel, sowie meine Kollegen David Pierce und Tom Warren befanden sich in einer ähnlichen misslichen Lage. Wie bekannt wurde, Verkabelt, Dies gilt überraschenderweise auch für eine Reihe von Schriftstellern, von denen einige einen wesentlich größeren Bekanntheitsgrad haben als wir.
Der Kern des Problems liegt in der neuen Funktion “Expert Review” von Grammarly, die unsere Namen verwendet, um den Vorschlägen der KI eine Art unaufgeforderte Bestätigung zu verleihen. Diese Vorgehensweise hat zu einer Flut von Protesten seitens derjenigen geführt, deren Namen missbraucht wurden. Dies sorgt in ethischer Hinsicht für einiges an Aufsehen und wirft Fragen zum Umgang mit digitalen Identitäten im Zeitalter der KI auf.
Angesichts der wachsenden Unzufriedenheit sah sich Grammarly schließlich veranlasst, zu reagieren. Der gewählte Lösungsansatz erscheint jedoch alles andere als zufriedenstellend. Eine Entschuldigung oder die Rücknahme der Funktion wäre weitaus angemessener gewesen, doch das Unternehmen hat sich stattdessen dafür entschieden, den Nutzern die Möglichkeit zu geben, sich gegen diese unaufgeforderte Nutzung ihrer Identitätsdaten zu entscheiden. Es handelt sich um ein beschwichtigendes Angebot, das eher nach Schadensbegrenzung aussieht als nach einem ernsthaften Versuch, das Problem zu lösen.
Die Einzelheiten zu diesem Vorfall kommen nach und nach ans Licht. Wenn Sie gespannt sind, wie sich die Lage weiterentwickelt, sollten Sie unbedingt Auf The Verge finden Sie einen tieferen Einblick in die Problematik.
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