Wie Matthew Fitzpatrick bei Invisible Technologies die Zukunft der Zusammenarbeit von KI und Mensch gestaltet
Matthew Fitzpatricks visionäre Reise: Von QuantumBlack Labs zu Invisible Technologies und darüber hinaus
Matthew Fitzpatrick, ein erfahrener Experte für Betriebsabläufe und Wachstumsstrategien, hat kürzlich die prestigeträchtige Position des CEO bei Unsichtbare Technologien. Fitzpatricks vielschichtiger beruflicher Werdegang umfasst unter anderem die Leitung von QuantumBlack Labs bei McKinsey, wo er seine Fachkompetenz bei der Skalierung von KI-Produkten und der Führung großer Entwicklerteams unter Beweis stellte. Als neuer CEO von Invisible bringt er diese Fähigkeiten nun ein, um den Fokus auf die operative Umsetzung von KI zu legen – dabei strebt er ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Automatisierung und menschlicher Expertise an, mit dem Ziel, die Funktionsweise von Arbeitsabläufen in Unternehmen grundlegend zu verändern.
Doch was zeichnet Invisible Technologies in der Welt der Automatisierung aus? Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Automatisierungsunternehmen ersetzt Invisible menschliche Arbeitskraft nicht einfach durch digitale Agenten – vielmehr schafft es maßgeschneiderte Arbeitsabläufe, in denen digitale Agenten und menschliche Mitarbeiter effektiv zusammenarbeiten. Der einzigartige “Work-as-a-Service”-Ansatz des Unternehmens ermöglicht es Unternehmen, komplexe Aufgaben (wie Datenanreicherung, Kundensupport und Backoffice-Tätigkeiten) an Invisible auszulagern und so Zeit und Ressourcen freizusetzen, um sich ganz auf das strategische Unternehmenswachstum zu konzentrieren.
Die Operationalisierung von KI vorantreiben: Fitzpatricks Motivation und die Mission von Invisible
Für Fitzpatrick lag der Reiz von Invisible in der Möglichkeit, künstliche Intelligenz effektiv zu skalieren. Seine Zeit bei McKinsey, in der er Kunden bei der Entwicklung von KI-Produkten unterstützte, hat seine derzeitige Aufgabe bei Invisible maßgeblich geprägt: “Bei Invisible kann ich ihnen dabei helfen, dies in die Praxis umzusetzen”, erklärt Fitzpatrick. Die Idee des „Reinforcement Learning from Human Feedback“ (RLHF) und dessen entscheidende Rolle bei der Entwicklung zuverlässiger generativer KI-Systeme steht nach wie vor im Mittelpunkt seiner Überzeugungen.
Invisible Technologies unterstützt die gesamte KI-Wertschöpfungskette von der Datenbereinigung bis hin zu maßgeschneiderten Auswertungen und hat seine Mission darauf ausgerichtet, menschliche Intelligenz und künstliche Intelligenz miteinander zu verknüpfen, um das Potenzial von Unternehmen voll auszuschöpfen.
Fitzpatrick hebt jedoch auch einen wesentlichen Aspekt einer erfolgreichen KI-Implementierung hervor: Es geht um mehr als nur Technologie – es ist eine Transformation. “Die Gewinner im Bereich KI sind diejenigen, die die ‘letzte Meile’ meistern”, betont Fitzpatrick und spielt damit auf den schwierigen Übergang vom Experiment zur Produktion an. In seinem neuen Unternehmen liegt ein starker Fokus auf strukturierten Prozessen, die den Kunden den Übergang von Pilotprojekten zur Umsetzung skalierbarer und quantifizierbarer Lösungen erleichtern.
Ausblick: Spezialisierte Datenkennzeichnung und Zusammenarbeit zwischen KI und Mensch
Anscheinend war 2024 ein Jahr der KI-Versuche. Fitzpatrick betont jedoch, dass es 2025 vor allem darum geht, die Erträge dieser Versuche zu nutzen. Unternehmen, die bereits einen greifbaren ROI verzeichnen, richten ihre KI-Initiativen an geschäftlichen KPIs aus und verbessern die Datenqualität. “Sie experimentieren nicht nur – sie skalieren zielgerichtet”, bemerkt er.
Mit Blick auf die Zukunft prognostiziert Fitzpatrick eine steigende Nachfrage nach hochpräziser Datenkennzeichnung, da Anbieter von Grundmodellen wie AWS, Microsoft und Cohere immer komplexere Branchen erschließen. Invisible wird diesem Bedarf mit einem Elite-Pool an Experten gerecht – nur 1% der Bewerber werden angenommen, wobei 30% über einen höheren akademischen Abschluss verfügen. Dieses Fachwissen spielt eine entscheidende Rolle beim Training von Modellen, die nuanciertes, kontextbezogenes Feedback liefern können.
Invisible Technologies nutzt zudem das, was Fitzpatrick als “agentebasierte KI” bezeichnet – Systeme, die innerhalb bestimmter Grenzen planen, Entscheidungen treffen und handeln und eher wie Kollegen als wie Werkzeuge funktionieren. In Bereichen wie dem Kundensupport und der Schadenbearbeitung reduzieren diese KI-Systeme den manuellen Aufwand, verbessern die Konsistenz und sind nicht darauf ausgelegt, Menschen zu ersetzen, sondern sie zu unterstützen.
Mit Blick auf die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen KI und Menschen stellt sich Fitzpatrick vor, dass KI zur Infrastruktur wird, die menschliches Fachwissen in grundlegend wichtigen Bereichen wie dem Finanzwesen, dem Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung unterstützt. “KI wird Experten nicht ersetzen – sie wird sie stärken”, betont er.
Werfen Sie einen Blick auf das Originalinterview mit Matthew Fitzpatrick unter Unite.AI.