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MIT-Studierende gewinnen in Tulsa, Oklahoma, einen humanistischen Blickwinkel auf technische Innovationen

Daphne Wang, eine angehende Maschinenbauingenieurin vom MIT, war darauf vorbereitet, sich während ihres Sommerpraktikums beim Gesundheitsministerium der Muscogee Creek Nation in Tulsa, Oklahoma, intensiv mit Programmcode und Algorithmen zu beschäftigen. Doch sie bekam mehr, als sie erwartet hatte. Sie tauchte nicht in die Programmierung ein, sondern in die Geschichte des Stammes und deren tiefgreifende Auswirkungen auf den technologischen Fortschritt.

Mit ihren eigenen Worten schwärmt Wang: “Ich habe so viel gelernt, dass ich der Meinung bin, dies sollte zum Pflichtlehrplan für jeden Einzelnen in diesem Land gehören.” Diese Erkenntnis resultierte aus ihrem Engagement in der Gemeinschaft und dem Verständnis für unterschiedliche Perspektiven zur Förderung von “Tech for Good”. Sie betonte, dass diese Elemente alle Facetten des Lebens bereichern könnten.

Zusammenarbeit und kulturelles Lernen

Wang, along with Lucy Sun, another intern who majors in artificial intelligence and decision-making, contributed significantly to the Muscogee Nation’s first Pregnancy Risk Assessment Monitoring System (PRAMS). This initiative’s main objective was to gather maternal health data specifically related to Muscogee women. The project undertook literature reviews, data analysis, and survey drafting, maintaining a high degree of respect for data sovereignty and governance.

The internship represented a drastic departure from the customary MIT environment – a venue where technicality reigns supreme. It offered them scarce opportunities to interact with communities, understand their cultural fabric and acknowledge the historical dimensions of their work. The internship was a program run by Code.Tulsa stemming from the PKG Center for Social Impact’s initiative, supported by the Patrick J. McGovern Foundation and the George Kaiser Family Foundation.

Technik trifft Humanismus

Im Rahmen dieser Sommerprogramme wohnten Studierende wie Wang an der University of Tulsa und arbeiteten unermüdlich mit den Stämmen der Muscogee und Cherokee sowie lokalen gemeinnützigen Organisationen zusammen. Zu ihren Hauptaufgaben gehörte die erfolgreiche Umsetzung von Projekten in den Bereichen KI, Datenwissenschaft und anderen technischen Bereichen. Während ihres gesamten Aufenthalts ergänzte Vippy Yee, die stellvertretende Dekanin des PKG-Zentrums, ihre beruflichen Erfahrungen durch Vermittlung der historischen und kulturellen Bedeutung der technologiebasierten Entwicklung in Tulsa. Ziel war es, ihre ingenieurwissenschaftlichen Fähigkeiten zur Problemlösung mit einer humanistischen Perspektive auf gesellschaftliche Herausforderungen zu verbinden – eine Vision, die Alison Badgett, die Direktorin des PKG-Zentrums, sehr deutlich darlegte.

Um zukünftige Führungskräfte im MINT-Bereich zu inspirieren, hat Code.Tulsa außerdem ein einwöchiges MINT-Camp für indigene Schüler an der University of Tulsa ins Leben gerufen. Die Initiative wurde von Jack Carson geleitet, einem Studenten im zweiten Studienjahr am MIT aus Tulsa und Mitglied der Cherokee Nation. Aus über 160 Bewerbungen nahmen 25 vielversprechende Schüler aus 10 verschiedenen Stämmen teil.

Stärkung indigener Studierender und Förderung langfristiger Wirkung

Diese Studierenden nahmen am Tulsa Advanced Sciences Camp (TASC) teil, das ihnen intensive Workshops zu Themen wie KI-Engineering, DNA-Technologie, Physik und Chemie bot. Auch Workshops zu Philosophie und kritischem Denken standen auf dem Programm, um zu ambitioniertem Denken anzuregen. Die Erfahrung hat die Praktikanten tief beeindruckt. So bemerkte beispielsweise Elvis Chipiro, Student im dritten Studienjahr im Fach Informatik, dass das Programm die Gelegenheit bot, die gesellschaftlichen Auswirkungen alltäglicher ingenieurwissenschaftlicher Entscheidungen zu verstehen.

Für viele Praktikanten, wie beispielsweise Chenise Harper, war das Programm zudem eine Reise der Selbstfindung, die ihnen ihr gesellschaftliches Engagement wieder bewusst machte und sie daran erinnerte, warum sie sich für ein Studium am MIT entschieden hatten.

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Lesen Sie die ganze Geschichte unter MIT-Nachrichten.

Max Krawiec

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Max Krawiec

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