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OpenAI setzt Premium-Preis für Anzeigen auf ChatGPT trotz begrenzter Analytik

OpenAI unternimmt mutige Schritte in der digitalen Werbung

Die jüngsten Schlagzeilen werden von OpenAIs gewagtem Schritt in den digitalen Werbesektor dominiert. Der KI-Gigant hat einen bedeutenden Schritt getan, indem er bemerkenswert hohe Preise für die auf seiner Plattform geschalteten Anzeigen festgesetzt hat, ChatGPT. Die Information berichtet, dass die von dem Unternehmen für künstliche Intelligenz festgelegten Kosten bei satten $60 pro 1.000 Werbeeinblendungen liegen. Diese Zahl ist weit entfernt von den üblichen Tarifen und beträgt fast das Dreifache dessen, was Werbetreibende normalerweise auf Plattformen wie Meta ausgeben.

Auswirkungen für Werbetreibende und Zukunftsaussichten

Dieser Schritt ist sicherlich kühn, aber die Werbetreibenden nehmen den recht hohen Preis zur Kenntnis, wenn man bedenkt, wie viele Daten sie von riesigen Konglomeraten wie Google und Meta gewohnt sind. Anstelle einer detaillierten Aufschlüsselung mit Nutzeraktionen, Konversionsraten und mehr bietet OpenAI derzeit nur grundlegende Leistungsstatistiken. Dieser eher begrenzte Ansatz umfasst nur die Gesamtzahl der Aufrufe und Klicks, ohne weitere Einblicke in das Nutzerverhalten nach dem Aufrufen einer Anzeige.

Doch selbst bei diesen begrenzten Zahlen könnten bestimmte Werbetreibende eine Chance darin sehen, diese Spitzenplattform frühzeitig zu nutzen. Für Unternehmen, die ihre Marke mit Innovation und einzigartigen Ansätzen in Verbindung bringen wollen, könnte die erhebliche Sichtbarkeit, die sie bietet, die erheblichen Kosten wert sein. Das Fehlen einer gründlichen Leistungsverfolgung könnte jedoch die Rechtfertigung dieser Investition auf lange Sicht erschweren.

Den Erwartungen der Werbetreibenden gerecht werden

OpenAI scheint sich dieses Dilemmas bewusst zu sein, denn es wird erwähnt, dass das Analyseangebot in Zukunft erweitert werden könnte. Werbetreibende könnten in Zukunft tiefere, umfassendere Leistungsdaten erhalten. Zum jetzigen Zeitpunkt müssen potenzielle Werbetreibende jedoch eine Gratwanderung bei der Kosten-Nutzen-Analyse machen, wenn man die erheblichen Kosten und den begrenzten Feedback-Mechanismus bedenkt.

Klar ist, dass OpenAI sich mit den Schwergewichten der digitalen Werbung anlegen will. Dieser Schritt zeigt objektiv den Ehrgeiz des Unternehmens, wirft aber auch Fragen über die Nachhaltigkeit dieses Modells auf, da die detaillierten Analysen fehlen, an die Werbetreibende derzeit gewöhnt sind. Wird OpenAI in der Lage sein, seine Preisstrategie zu rechtfertigen und einen angemessenen Wert zu liefern? Das wird nur die Zeit zeigen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter The Verge.

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