Nachrichten

Die KI-Revolution ist eine Datenrevolution: Warum Speicherung wichtiger ist als je zuvor

Die menschliche Geschichte hinter dem KI-Datenboom

Wenn Sie die explosionsartige Entwicklung der künstlichen Intelligenz verfolgt haben, wissen Sie, dass Daten nicht nur eine weitere Zutat sind - sie sind die ganze Küche. Weltweit ist die KI-Branche heute fast $400 Milliarden wert, und Experten gehen davon aus, dass sie bis zum Ende dieses Jahrzehnts auf unglaubliche $826 Milliarden ansteigen wird. Diese Art von Wachstum findet nicht im luftleeren Raum statt, sondern reitet auf einer Flutwelle von Daten, die auf eine Weise produziert, gesammelt und genutzt werden, die noch vor wenigen Jahren wie Science-Fiction geklungen hätte. (mehr lesen)

Denken Sie einmal darüber nach: Allein im Jahr 2024 haben Unternehmen auf der ganzen Welt rund 7,2 Zettabyte an Daten erzeugt. Zum Vergleich: Wenn jedes Byte ein Wassertropfen wäre, würden Sie damit ganze Ozeane füllen. Und das ist erst der Anfang. Bis zum Jahr 2027 wird erwartet, dass der digitale Fußabdruck der Welt die schwindelerregende Größe von 15,1 Zettabyte erreichen wird - mehr als das Doppelte des heutigen Volumens. Technologieunternehmen und IT-Abteilungen auf der ganzen Welt versuchen, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, und suchen nach intelligenteren und robusteren Möglichkeiten, all diese Informationen zu speichern und zu verwalten, denn Daten sind im Grunde genommen ihr Lebenselixier geworden. (mehr lesen)

Es geht nicht nur darum, Daten zu haben - Qualität ist Trumpf

Doch mehr Daten bedeuten nicht automatisch bessere KI. Die eigentliche Geheimwaffe? Die Qualität. KI-Systeme - von denen, die Ihren nächsten Online-Einkauf vorhersagen, bis hin zu denen, die Krankheiten diagnostizieren - benötigen Daten, die nicht nur umfangreich, sondern auch genau und organisiert sind. Das bedeutet, dass man unordentliche Datensätze bereinigen, Lücken schließen und sicherstellen muss, dass die Informationen auch bei sich ändernden Anforderungen verwendbar bleiben. Hinter jedem glänzenden Durchbruch steckt eine Menge unsichtbarer harter Arbeit, um diese riesigen, sich ständig verändernden Datenbestände zu pflegen.

Das Tempo des Wachstums ist schwindelerregend. Als OpenAI im Jahr 2019 GPT-2 veröffentlichte, wurde es auf etwa 3 Milliarden Wörter trainiert. Nur vier Jahre später wurde GPT-4 mit fast 10 Billionen Wörtern trainiert. Das ist ein so großer Sprung, dass man die beiden kaum miteinander vergleichen kann. Doch bei all diesen Informationen, die im Umlauf sind, stellt sich natürlich die Frage: Wie lassen sich riesige Datenmengen sicher und kostengünstig speichern, vor allem, wenn man sofort darauf zugreifen muss - und das manchmal erst nach Jahren der Speicherung? (mehr lesen)

Speicherung - die oft übersehene Grundlage des KI-Fortschritts

Hinter jeder KI-Innovation steht ein unbesungener Held: die Datenspeicherung. Die Art und Weise, wie Unternehmen Daten speichern, abrufen und sichern, wird schnell zu einem entscheidenden Faktor dafür, wer die nächste Welle der digitalen Transformation anführen wird. Da immer mehr Angriffe und Ransomware auf digitale Systeme abzielen, setzen einige Unternehmen auf klassische, aber äußerst effektive Lösungen wie Bandspeicher. Im Gegensatz zu Daten, die in ständig online befindlichen Clouds gespeichert sind, können Bänder offline gehalten werden, was eine überraschend starke Barriere gegen Cyber-Bedrohungen darstellt. Es kommt noch besser: Bandsysteme können Petabytes an Daten über 30 Jahre lang sicher aufbewahren und sind im Vergleich zu hochleistungsfähigen, ständig eingeschalteten Serverfarmen in der Regel sowohl für die Geldbörse als auch für die Umwelt schonender.

Die Wahrheit ist, dass wir nicht nur eine Revolution der künstlichen Intelligenz erleben, sondern auch eine Revolution der Daten selbst. Für Unternehmen, die davon träumen, sich mit neuen KI-Technologien einen Namen zu machen, besteht der erste Schritt nicht einfach darin, neue Algorithmen zu entwickeln. Es geht darum, die Geschichte, die sie bereits geschrieben haben, zu respektieren und in sie zu investieren, um sicherzustellen, dass ihre Daten verfügbar, organisiert und sicher sind für das, was als nächstes kommt.

Lesen Sie den Originalartikel unter Unite.AI.

Wie ist Ihre Reaktion?

Aufgeregt
0
Glücklich
0
Verliebt
0
Nicht sicher
0
Dummerchen
0

Kommentare sind geschlossen.