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Ryan Ries über die Entwicklung von KI im Unternehmen und die Entwicklung von Größenordnungen bei Mission

Die Entdeckung einer KI-Renaissance mit Dr. Ryan Ries

Stellen Sie sich vor, Sie kommen aus der Welt der biophysikalischen Chemie und werden eine angesehene Führungskraft im Bereich der künstlichen Intelligenz. Dr. Ryan Ries, leitender KI- und Datenwissenschaftler bei Mission, hat genau das getan. Der promovierte UCLA- und Caltech-Absolvent hat in den letzten zwanzig Jahren einen bemerkenswerten Beitrag zur Entwicklung und Implementierung von KI geleistet. Ein Blick auf sein Portfolio zeigt beeindruckende Kooperationen mit dem US-Verteidigungsministerium und Fortune-500-Giganten. Das Team, das er bei Mission anführt, arbeitet kontinuierlich an der Entwicklung komplexer, AWS-gestützter KI- und Datenlösungen.

Der Weg zu seiner jetzigen Position war keineswegs geradlinig. Dr. Ries führt die Explosion der KI-Entwicklung auf das zurück, was er als “KI-Renaissance” bezeichnet, ausgelöst durch bahnbrechende Infrastrukturinnovationen wie AWS und einen verbesserten Zugang zu skalierbaren Technologieressourcen. In den Anfängen wurde die KI-Entwicklung durch langwierige Programmierprozesse und begrenzte Ressourcen gebremst. Open-Source-Bibliotheken und Python brachten eine gewisse Erleichterung, aber die wirkliche Beschleunigung kam mit dem Aufkommen von Hyperscalern wie AWS.

Die Missionsmethodik und ihre Umsetzung: Sicherheit, Skalierbarkeit und Ermöglichung von KI

Bei Mission ist der Schwerpunkt auf Sicherheit und Skalierbarkeit der Cloud-Dienste gelegt worden. Das Sicherheitskonzept ist so stark in die Arbeitskultur integriert, dass es kein eigenständiges Sicherheitsteam gibt, sondern die Verantwortung von allen Beteiligten gleichermaßen getragen wird. Diese Einstellung hat dem Unternehmen in zwei aufeinanderfolgenden Jahren den Titel AWS Security Partner of the Year eingebracht. Mission nutzt AWS Bedrock zum Schutz sensibler Daten innerhalb des AWS-Ökosystems, einschließlich personenbezogener Daten (PII).

Wenn es um die Skalierbarkeit von KI geht, ist Mission in der Lage, sichere und leistungsstarke MLOps-Pipelines zu erstellen. Obwohl generative KI mit groß angelegten Modellen wie ChatGPT in Verbindung gebracht wird, stellt Dr. Ries fest, dass die meisten Anwendungsfälle in Unternehmen bescheiden und intern sind. Die API-Ebene von AWS Bedrock wird genutzt, um die Flexibilität und Leistung zu unterstützen, die für diese realen Anwendungen erforderlich sind.

Jeder Kundenauftrag bei Mission ist einzigartig, aber die Gemeinsamkeit besteht darin, dass wir gleich zu Beginn tief in die Unternehmensziele eintauchen. Dies hilft bei der Identifizierung der zu migrierenden, stillzulegenden oder umzustrukturierenden Arbeitslasten und gewährleistet somit Kosteneffizienz und Skalierbarkeit während der Cloud-Migration. Insbesondere bei generativer KI kümmert sich Mission nicht nur um das Design und die Pilotlösungen, sondern auch um die Feinabstimmung der Eingabeaufforderungen, die Behandlung von Grenzfällen und die Datenmigration, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Navigieren in der KI-Landschaft: Herausforderungen, Rollen und Ratschläge

Dr. Ries formuliert einen interessanten Zusammenhang zwischen Innovation und Vertrauen. Für ihn ermöglichen die Kompetenz und das Vertrauen, das dem Team von Mission innewohnt, nicht nur mutige Innovationen, sondern gewährleisten auch Sicherheit und die Ausrichtung auf die Geschäftsziele. Wenn er über die Auswirkungen und Grenzen der KI spricht, konzentriert er sich auf Bereiche, in denen die generative KI einen bedeutenden Unterschied gemacht hat, wie z. B. die intelligente Dokumentenverarbeitung (IDP) und Chatbots, und auf Bereiche, in denen sie ein wenig flach ist, z. B. bei der Erstellung generativer Bilder und Videos, die nur in der Kreativ- und Marketingbranche Anwendung finden.

Mit der Entwicklung der KI hat sich auch die Rolle der KI-Beauftragten in den Unternehmen verändert. Dr. Ries plädiert dafür, keine symbolischen Titel ohne tatsächliches Mandat zu vergeben. Ob Chief AI Officer, Chief Data Officer oder CTO, die Autorität, eine funktionsübergreifende KI-Strategie voranzutreiben, die Daten, Infrastruktur und Geschäftsergebnisse umfasst, ist entscheidend.

Auch das Problem des Aufbaus kompetenter KI-Teams ist ihm nicht entgangen. In Umgebungen, in denen viel auf dem Spiel steht, haben echtes Fachwissen und Neugier Vorrang. Darüber hinaus benötigen Unternehmen, die von Proofs-of-Concept zur tatsächlichen Produktion übergehen wollen, eine abteilungsübergreifende Abstimmung. Eine robuste MLOps-Infrastruktur ist unverzichtbar, und bei generativer KI geht es auch um Herausforderungen in den Bereichen Technik, Compliance und Pipeline. Durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Mission können KI-Startups ihre Entwicklung beschleunigen, sich strategische Beratung sichern und sich darauf verlassen, dass ihre Produkte validiert werden.

Mit Blick auf das rasante Wachstum der künstlichen Intelligenz ermutigt Dr. Ries die Startups, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Entwicklung dünner Hüllen um ChatGPT mag kurzfristige Ergebnisse liefern, aber der wahre Erfolg liegt darin, relevante Probleme zu identifizieren, innovative Lösungen zu entwerfen und von Anfang an produktionsreife Systeme auf den Markt zu bringen. Lesen Sie das Originalinterview hier.

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