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Synthflow's Mission, Voice AI zu demokratisieren: Ein Gespräch mit CEO Hakob Astabatsyan

Wenn man über die sich schnell entwickelnde Welt der KI nachdenkt, ist es schwer zu ignorieren, wie sehr die Sprachtechnologie die Landschaft verändert hat. Im Zentrum dieser Entwicklung steht Hakob Astabatsyan, der das Berliner Startup Synthflow als Mitbegründer und CEO. Ihre Vision ist einfach, aber kühn: Sprach-KI so zugänglich zu machen, dass jedes Unternehmen sie nutzen kann - Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.

Hakobs Weg zur Gründung von Synthflow war nicht zufällig. Er verfügt über jahrelange praktische Erfahrung als Stratege und Unternehmer. Schon früh hatte er mit starren automatisierten Telefonsystemen zu tun - diesen Robotern der alten Schule, die sich nur an Skripte hielten. Diese Erfahrung brachte ihn auf eine Idee: Was wäre, wenn man moderne KI nutzen könnte, um Geschäftsgespräche wirklich natürlich zu gestalten? Als endlich eine bessere Infrastruktur und intelligentere Sprachmodelle zur Verfügung standen, sah er seine Chance gekommen. Wie Hakob es ausdrückt, bestand die ganze Mission darin, eine benutzerfreundliche, skalierbare und sichere Plattform zu entwickeln, die es ermöglicht, dass KI in Gesprächen zum Standard wird - und nicht zur Ausnahme.

Synthflow zeichnet sich dadurch aus, dass es Unternehmen eine browserbasierte, codefreie Plattform bietet. Im Klartext bedeutet das, dass jeder in Ihrem Team innerhalb von Minuten einen benutzerdefinierten Sprachbot erstellen und bereitstellen kann, ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben. Müssen Sie den Kundenservice, die Terminplanung oder Rückruferinnerungen automatisieren? Alles möglich. Und da es mit über 200 verschiedenen Business-Tools und CRMs verbunden werden kann, ist die Integration mühelos.

Blitzschnelle Reaktionszeiten (unter einer halben Sekunde) in einer Plattform zu erreichen, die mittlerweile mehr als 40 Millionen Anrufe pro Monat verarbeitet, war keine leichte Aufgabe. Synthflow hat es mit einer anspruchsvollen Technik geschafft, die Edge Computing und Echtzeit-Streaming einsetzt, um auch bei großem Umfang schnell und zuverlässig zu sein. Außerdem wurden Redundanz und verteiltes Cloud-Hosting eingebaut, damit Unternehmen nicht im Stich gelassen werden, wenn hinter den Kulissen etwas schief geht.

Eine Sache, die Hakob besonders hervorhebt, ist, wie konzentriert seine Bots sind. Jeder “Agent” verfügt über eine klare, aufgabenspezifische Wissensbasis, so dass die KI nicht vom Thema abschweift oder seltsame Antworten improvisiert. Das Ziel ist nicht, eine KI zu entwickeln, die alles weiß, sondern eine, die für die ihr zugewiesenen Aufgaben vertrauenswürdig ist - was zu besseren, kontrollierteren Gesprächen führt.

Synthflow verleiht seiner Technologie auch eine menschliche Note. Ihre Sprachroboter klingen nicht roboterhaft, sondern verwenden natürliche Sprachmuster, strategische Pausen und subtile Hinweise, die den Anrufer beruhigen sollen. Das Ergebnis? Interaktionen, die authentisch klingen und sich authentisch anfühlen, was das Vertrauen der Menschen in das System stärkt und sie dazu bringt, sich darauf einzulassen.

Jedes Unternehmen, das mit sensiblen Daten arbeitet (z. B. im Gesundheitswesen oder im Bankwesen), muss den Datenschutz ernst nehmen, und Synthflow geht keine Kompromisse ein. Jede Funktion, von der Verschlüsselung bis hin zu Prüfprotokollen und rollenbasierten Berechtigungen, wurde entwickelt, um globale Standards wie HIPAA, GDPR und SOC2 zu erfüllen. Für Hakob ist der Datenschutz ein integraler Bestandteil, kein nachträglicher Einfall.

Aber machen Sie keinen Fehler: Synthflow versteht sich nicht als Ersatz für menschliche Teams. Die Idee ist, Routineanrufe zu automatisieren und die komplexen, nuancierten Gespräche echten Menschen zu überlassen. Hakob verwendet gerne die Metapher des Staffellaufs: Die KI erledigt die erste, einfache Runde, in der sie Informationen und Logistik sammelt, und übergibt dann den Staffelstab an einen Menschen für die entscheidenden, berührungsintensiven Momente. In diesen Momenten entsteht die echte Verbindung.

Synthflow hat seinen Sitz in Berlin und ist sowohl von der anspruchsvollen deutschen Datenschutzlandschaft als auch von seinem aktiven Talentpool geprägt, aber das Unternehmen hat seine Augen auf die ganze Welt gerichtet. Die zugrundeliegende Philosophie ist europäisch: ethisch, transparent und respektvoll gegenüber den Nutzerrechten, mit dem Ziel, Unternehmen dabei zu helfen, Vertrauen aufzubauen - und nicht nur Effizienz.

Mit Blick auf die Zukunft sieht Hakob eine Zukunft, in der KI-zu-KI-Konversationen ganze Geschäftsabläufe steuern können, die ohne eine einzige Zeile Code ausgelöst und verwaltet werden. Für ihn geht es nicht nur um größere und bessere Modelle - es geht um wirklich zugängliche KI, die die Orchestrierung in die Hände von echten Nutzern und nicht nur von Entwicklern legt.

Sind Sie neugierig auf das vollständige Interview mit Hakob und auf den Einblick in die Vision von Synthflow? In der Originalquelle können Sie tiefer eintauchen: https://www.unite.ai/hakob-astabatsyan-co-founder-ceo-of-synthflow-interview-series/.

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