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Wie Intuit und American Express mit agentenbasierter KI eine Vorreiterrolle spielen

Auf der jüngsten VB Transform-Veranstaltung in San Francisco ging es nicht um das abstrakte Versprechen der künstlichen Intelligenz, sondern um Geschichten darüber, wie KI-Agenten bereits in einigen der größten Unternehmen der Welt im Einsatz sind. Auf der Bühne lüfteten Ashok Srivastava, Chief Data Officer bei Intuit, und Hillary Packer, CTO bei American Express, den Vorhang, um zu zeigen, was passiert, wenn diese Technologien das Labor verlassen und in den Kern der realen Unternehmen vordringen.

Weder Intuit noch American Express sitzen an der Seitenlinie und wägen vorsichtig Technologien ab, bevor sie einen Schritt machen. Sie sind beide sofort eingestiegen und zeigen eine Tendenz zum Handeln. Ihr Ansatz? Schnelle Entwicklung und noch schnellere Iteration. Die Idee, auf die "perfekte" Kombination von Technologien zu warten, gefällt ihnen nicht, vor allem, wenn ihre ersten KI-Agenten bereits in den täglichen Betrieb integriert sind und klare Vorteile bieten.

Für Intuit haben die KI-Agenten die Möglichkeiten im Kundenservice und bei der Finanzberatung grundlegend verändert. Anstatt immer wieder dieselben grundlegenden Steuer- oder Buchhaltungsfragen zu beantworten, kann die KI die Nutzer jetzt durch komplexe Aufgaben führen. Das bedeutet, dass die Kunden schneller Antworten erhalten und die menschlichen Experten von Intuit ihre Zeit mit den schwierigeren, lohnenderen Fragen verbringen können. Das ist sowohl für die Effizienz als auch für die Arbeitszufriedenheit ein Gewinn - die KI übernimmt die sich wiederholenden schweren Aufgaben, und die Menschen können sich auf die höherwertige Hilfe konzentrieren.

In der Zwischenzeit setzt American Express KI-Agenten im Hintergrund ein, um die eigene Entscheidungsfindung flinker und intelligenter zu machen. Diese Agenten können Berge von Daten in Echtzeit durchforsten und so Muster und Erkenntnisse für interne Teams aufdecken. Das Ergebnis: Entscheidungen im Tagesgeschäft werden schneller und intelligenter getroffen als je zuvor. KI ersetzt hier nicht die Menschen, sondern gibt den Teams Werkzeuge an die Hand, die ihre Fähigkeiten erweitern.

Sowohl Srivastava als auch Packer betonten einen entscheidenden Punkt: Der Mensch steht im Mittelpunkt all dieser Veränderungen. Das Ziel ist nicht der Austausch von Menschen gegen Silizium, sondern der Aufbau einer Partnerschaft - die KI übernimmt die Routine, damit die Menschen tun können, was nur sie können. Wie Packer es auf der Bühne formulierte: "Wir ersetzen den Menschen nicht - wir befähigen ihn mit Werkzeugen, die seine Fähigkeiten erweitern."

In vielerlei Hinsicht ist das, was bei Intuit und American Express passiert, ein Vorgeschmack auf das, was auf den Rest der Geschäftswelt zukommt. Diese Unternehmen testen nicht einfach nur die Reifen, sondern zeigen, wie agentenbasierte KI bereits jetzt neue Wege beschreiten kann, nicht erst in fünf Jahren. Die Schlussfolgerung ist klar: Der nächste Sprung in der KI für Unternehmen ist kein Hype, sondern eine Frage der Umsetzung, und die Zukunft hat für diejenigen, die bereit sind, die Führung zu übernehmen, bereits begonnen.

Einen tieferen Einblick in die KI-Reise von Intuit und American Express erhalten Sie in den vollständiger Artikel auf VentureBeat.

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